NARM Therapie: was sie ist, wie sie wirkt und für wen sie infrage kommt
- 21. Mai
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Aug.
Während der Orientierungsgespräche wird immer wieder ein Muster in verschiedenen Varianten beschrieben: der Kopf hat längst verstanden, warum eine Reaktion kommt, und sie kommt trotzdem. Menschen schildern, dass sie ihre Geschichte über Jahre sortiert haben, dass ihnen eine Psychotherapie zu einem guten Verständnis verholfen hat, und dass sich im Alltag weniger verändert hat, als dieses Verständnis vermuten ließe.
Was von außen manchmal als „mangelnde Konsequenz" gelesen wird, sieht aus der Perspektive, mit der ich arbeite, anders aus. Womöglich fehlt an dieser Stelle nicht die Einsicht, sondern eine Erfahrung, die das alte Muster nicht mehr nötig macht. Genau dort setzt NARM Therapie an.
Was NARM ist
NARM steht für NeuroAffective Relational Model, einen Ansatz zur Arbeit mit den Folgen von Entwicklungstrauma, entwickelt von dem amerikanischen Psychologen Dr. Laurence Heller. Der Grundgedanke: nicht das vergangene Ereignis erzeugt die heutigen Schwierigkeiten, sondern die Anpassung daran, die weiterläuft. Gearbeitet wird deshalb nicht an der Vergangenheit, sondern an dem, was diese Anpassung im Inneren organisiert, also an der Beziehung zu sich selbst, an dem was der Körper dabei tut und an dem, was im gegenwärtigen Moment davon abhält, in Kontakt zu sein. Der Begriff „NARM Therapie" ist im deutschsprachigen Raum verbreitet, trifft die rechtliche Lage aber nicht: NARM ist keine anerkannte Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes und wird nicht von den Krankenkassen erstattet.
Der Ansatz findet in zwei Kontexten statt, als Teil psychotherapeutischer Arbeit bei approbierten Therapeut:innen und als körperorientierte Begleitung bei ausgebildeten Practitioners. Was ich anbiete, ist Letzteres: keine Psychotherapie, sondern Begleitung, die NARM als Grundlage nutzt.
Warum Einsicht das Muster oft nicht erreicht
Die Neurowissenschaftlerin Lisa Feldman Barrett beschreibt das Gehirn als ein Organ, das die Gegenwart fortlaufend vorhersagt, und zwar auf Grundlage dessen, was es früh gelernt hat. Was in einer Situation gefühlt wird, entsteht nach diesem Verständnis weniger als Reaktion auf das, was gerade geschieht, als aus der Erwartung, die das System mitbringt.
Für die Praxis heißt das: Wissen allein über die eigene Geschichte verändert diese Vorhersagen in meiner Erfahrung selten. Neue Erfahrung dagegen schon. Man kann sehr genau erklären können, warum eine bestimmte Situation Alarm auslöst, und gerät trotzdem in Alarm, weil die Erklärung auf einer anderen Ebene liegt als die Reaktion. Mehr zu Barretts Forschung findest du auf ihrer Website.
Das Dilemma, aus dem die Muster entstehen
Im Zentrum des Modells steht eine Frage, die jedes Kind früh beantworten muss: Kann ich ganz ich selbst sein, mit allem was ich fühle und brauche, und trotzdem geliebt werden? Oder muss ich Teile von mir aufgeben, um diese Bindung zu behalten?
Wenn hier ein Konflikt entsteht und das Kind spürt, dass seine Authentizität die Bindung bedrohen könnte, entscheidet es sich zuverlässig für die Bindung, und es hat dabei auch keine Wahl: Zugehörigkeit ist in dem Alter keine Vorliebe, sondern Überlebensbedingung. Aufgegeben wird dann meist ein Stück des eigenen Ausdrucks. Ein Kind, dessen Bedürfnisse regelmäßig zu viel sind, lernt womöglich, weniger zu brauchen. Wo Wut die Bezugsperson erschreckt oder ihrerseits wütend macht, kann ein Kind lernen, diesen Impuls schon vor dem Spüren abzuschalten.
NARM beschreibt solche Anpassungen entlang von fünf grundlegenden Entwicklungsbedürfnissen: Kontakt, Einstimmung, Vertrauen, Autonomie und Liebe/Sexualität. Die Frage ist dabei nie, ob diese Bedürfnisse vorhanden waren, sondern wie vollständig sie in frühen Beziehungen beantwortet werden konnten. Ausführlicher kannst du das in meinem Artikel über Überlebensstrategien nachlesen.
Ein kostenloses Orientierungsgespräch (50 Minuten) gibt dir Raum, gemeinsam zu schauen ob NARM-Begleitung für dich stimmig ist — online oder in Leipzig.

Wie daraus ein Urteil über sich selbst wird
Ein Kind kann nicht zu dem Schluss kommen, dass seine Umgebung versagt. Diese Erkenntnis wäre unerträglicher als die Alternative, weil sie es mit der eigenen Ohnmacht allein ließe. Innerlich sicherer ist es, ein unliebenswertes Kind liebevoller Eltern zu sein als ein liebenswertes Kind, das nicht bekommt, was es braucht.
Also verschiebt sich die Bedeutung nach innen, und aus dem, was in der Umgebung fehlte, wird ein Urteil über die eigene Person. Wenn ich Menschen frage, wie sie ihre Beziehung zu sich selbst gerade beschreiben würden, fallen erstaunlich oft dieselben Worte: hart, streng, kritisch, verkopft, abgekoppelt, im Kampf mit sich selbst. Aus dieser Verschiebung entsteht das, was Heller chronische Scham nennt, und sie ist häufig der eigentliche Motor der Muster, die Menschen Jahrzehnte später in eine Begleitung führen.
In diesem Modell ist Scham kein Zustand, den man hat, sondern ein Vorgang, den man vollzieht. Die deutsche Sprache benennt das genauer als die englische: „ich schäme mich" enthält das Reflexivpronomen und damit den Urheber. Für die Arbeit macht das einen erheblichen Unterschied. Wer Scham als Zustand behandelt, kann trösten. Wo sie als fortlaufender Vorgang verstanden wird, lässt sich mit ihr arbeiten, und zwar an der Stelle, an der heute tatsächlich Einfluss besteht.
Wo NARM anders ansetzt als viele Traumaverfahren
NARM wird oft in eine Reihe mit anderen körperorientierten Traumaansätzen gestellt, was die Herkunft gut trifft. Der wesentliche Unterschied liegt allerdings nicht in der Technik, sondern im zugrundeliegenden Modell.
Bei Schocktrauma, also einem meist einzelnen, überwältigenden Ereignis, geht es um eine Bedrohung des Lebens. Die Reaktion ist angstbasiert und läuft vom Hirnstamm nach oben. Gebraucht wird hier Regulation: eine körperliche Reaktion, die im Moment der Bedrohung nicht zu Ende laufen konnte, kann sich vervollständigen, und das Nervensystem findet zurück.
Bei Entwicklungstrauma liegt die Sache anders. Bedroht war nicht das Leben, sondern das Selbstgefühl, und die Reaktion ist schambasiert. Sie läuft von oben nach unten, weil weniger das Ereignis prägt als die Bedeutung, die ein Kind ihm gegeben hat. Gebraucht wird deshalb weniger Beruhigung als die wachsende Fähigkeit, innere Zustände zu halten, ohne sich von ihnen abschneiden zu müssen. Die Frage lautet dann weniger, wie das Nervensystem wieder herunterkommt, sondern wovor jemand Angst hat, wenn er ein Gefühl tatsächlich hält.
Das sind zwei verschiedene Modelle und nicht zwei Techniken. Beruhigung an einer Stelle, an der ein abgetrennter Anteil zugänglich werden könnte, fühlt sich in der Sitzung oft gut an und lässt das Eigentliche unberührt. Zur körperlichen Ebene dieser Arbeit findest du mehr in meinem Artikel über Körpertherapie bei Trauma.
Was in einer Sitzung geschieht
Am Anfang steht die Frage, was jemand für sich selbst möchte. Viele Menschen mit früher Anpassungserfahrung wurden nie gefragt, was sie wollen, sondern es wurde ihnen gesagt, und manche wurden für ein eigenes Wollen beschämt. Die Frage überhaupt gestellt zu bekommen und Zeit zu haben, sie zu beantworten, gehört deshalb schon zur Arbeit. Sie bleibt außerdem der rote Faden, zu dem wir zurückkehren, wenn ein Prozess sich in Geschichten verliert.
Von dort aus wird erforscht statt gedeutet. Ich halte Deutungen weitgehend zurück, aus zwei Gründen. Ein erheblicher Teil von ihnen wäre schlicht falsch, weil kein Mensch identisch auf dieselbe Erfahrung reagiert. Und jede Deutung trägt eine Nebenbotschaft, nämlich dass ich mehr über dein Inneres weiß als du selbst. Echte Neugier trägt die umgekehrte Botschaft, und für manche Menschen ist das eine ungewohnte Erfahrung, die genau gegen die Schamdynamik wirkt, um die es geht.
Manche Menschen schreiben mir vorab, dass sie nicht noch einmal in der Vergangenheit graben möchten, weil sie das für sich als abgeschlossen erleben. In dieser Arbeit ist das auch nicht vorgesehen. Es wird nicht in die Kindheit zurückgeführt, um dort etwas nachzuholen. Erinnerungen tauchen auf, wenn sie von selbst relevant werden, und der Arbeitsgegenstand bleibt das, was heute geschieht.
Ebenso wenig geht es darum, etwas herauszulassen, damit die Ladung weg ist. Intensität ist willkommen, wo sie sich zeigt, sie ist aber nie das Ziel. Was zählt, ist eher die Frage, wie viel jemand halten kann, ohne den Kontakt zu sich zu verlieren. Und wie die eigene Beziehung zu dieser inneren Intensität ist und an welcher Stelle man aus dem Kontakt mit sich selbst geht. So schreibt eine ehemalige Klientin von mir dazu:
„Seine Präsenz und seine einfühlsame Art hat auch in emotional sehr anstrengenden Momenten geholfen den Halt nicht zu verlieren und immer wieder mit mir und auch mit ihm in Kontakt zu kommen." (Lina D., Google-Rezension)
Ein dritter Strang betrifft Urheberschaft, meist Agency genannt. Sichtbar werden soll, welche Rolle jemand heute selbst in der eigenen inneren Dynamik spielt, die früher als Schutzreaktion entwickelt wurde. Das ist etwas anderes, als sich dafür die Schuld zu geben, was einem als Kind widerfahren ist: daran tragen Kinder keine Verantwortung, unter keinen Umständen. Was Erwachsene dagegen bemerken können, ist die Art, wie z.B. der alte Satz „mit mir stimmt etwas nicht" heute fortgesetzt wird, im inneren Sprechen mit sich, in dem was man sich zumutet, in der Selbstverständlichkeit, mit der eigene Bedürfnisse zurück gestellt werden. Dort liegt Handlungsspielraum. Zu früh angesprochen, ohne genug innere Stabilität, kann dieser Blick allerdings neue Scham erzeugen, was eine Frage des Zeitpunkts und der Einstimmung ist und nicht der Technik.
Und wenn sich etwas verschiebt, wenn der Atem tiefer wird oder ein Satz plötzlich anders klingt,
bekommt das Zeit, die Erfahrung wirklich sacken zu lassen, statt sofort weiterbearbeitet zu werden.
Wenn das hier Beschriebene etwas in dir anspricht: ein erstes Orientierungsgespräch ist kostenlos und zeigt dir, ob NARM der richtige Ansatz für dich ist.
Für wen NARM infrage kommt
Die Anliegen sehen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich aus. Am häufigsten geht es um Beziehungen, um ein Muster, das sich über verschiedene Partnerschaften hinweg wiederholt, um Nähe, die gleichzeitig ersehnt und schwer auszuhalten ist. Daneben stehen anhaltende Anspannung und Erschöpfung, ein Funktionsmodus, aus dem sich schwer aussteigen lässt, körperliche Alarmreaktionen ohne erkennbaren Anlass, oder der Wunsch, überhaupt wieder Zugang zu dem zu finden, was man fühlt. Was solche Themen häufig verbindet, ist weniger die Symptomatik als die Selbstbeziehung darunter. Wenn körperliche oder seelische Beschwerden im Vordergrund stehen, ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung immer sinnvoll.
Immer wieder kommen auch Menschen, die beruflich selbst begleiten oder behandeln, und Menschen, die bereits viel verstanden haben. Für beide ist die Erfahrung, dass Einsicht allein nicht trägt, meist der eigentliche Anlass.
Als alleinige Unterstützung ist diese Arbeit weniger geeignet bei akuten Krisen, bei akuter Suizidalität, bei Psychose oder in akuter Dekompensation. Dort ist psychiatrische Versorgung der erste Schritt. Auch bei schweren Essstörungen, aktiver Suchterkrankung oder wenn ein unverarbeitetes Schocktrauma eindeutig im Vordergrund steht, braucht es andere oder zusätzliche Verfahren. Eine laufende Psychotherapie schließt eine Begleitung nicht aus, viele Menschen nutzen beides nebeneinander.
Was sich im Alltag verändert
Veränderung ist in dieser Arbeit kein Ziel, das sich herstellen ließe, sondern ein Nebenprodukt von mehr Kontakt und mehr innerer Wahlfreiheit. Was sich verschiebt, zeigt sich deshalb selten als großes Ereignis und öfter an Kleinigkeiten: an weniger innerer Anstrengung, an einem Nein, das ohne tagelange Vorbereitung möglich wird, an einem Moment, in dem der gewohnte Rückzug spürbar bleibt, ohne dass ihm gefolgt werden muss. Der Maßstab liegt weniger darin, dass ein Muster verschwindet, als darin, dass es eine Wahl gibt:
„Es baut sich innere Sicherheit in mir auf und das fühlt sich sehr befreiend an." (Jennifer S., Google-Rezension)
Wie der Wunsch nach Veränderung selbst zur Überlebensstrategie werden kann, kannst du in „Wenn Veränderung zur Fortsetzung des Traumas wird" nachlesen.
Was die Forschung hergibt
Zu NARM gibt es keine randomisiert-kontrollierten Wirksamkeitsstudien. Die vorhandene Forschung ist qualitativ, konzeptionell oder arbeitet mit sehr kleinen Stichproben, und sie untersucht bislang überwiegend die Perspektive der Praktiker:innen, nicht die Ergebnisse bei Klient:innen. Das Modell stützt sich auf gut belegte Nachbarfelder wie die Bindungsforschung, die ACE-Studien und die interpersonelle Neurobiologie, die spezifische Wirksamkeit von NARM ist damit aber nicht belegt.
Das ist kein Argument gegen die Arbeit, es ist ein Argument für genaue Sprache. Ausführlich, mit den Gegenargumenten, habe ich das im Artikel über Kritik an NARM aufgeschrieben.
Wie eine Begleitung bei mir aussieht
Sitzungen dauern 50 Minuten und finden online oder in Präsenz in Leipzig statt. Es gibt kein festes Programm und keine Hausaufgaben. Am Anfang steht dein Wunsch: was ist dir so wichtig für dich selbst, dass du dir dafür Unterstützung suchst? Von dort aus schauen wir, was diesem Wunsch innerlich im Weg steht, und beziehen ein, was sich dabei körperlich zeigt. Das Tempo bestimmst du.
Mehr zu meinem Hintergrund findest du auf der Seite über mich, zur Arbeit per Video auf der Seite zur Online-Begleitung und zur Begleitung vor Ort in Leipzig.
Häufige Fragen zu NARM Therapie
Was ist NARM Therapie?
NARM steht für NeuroAffective Relational Model, einen von Dr. Laurence Heller entwickelten Ansatz zur Arbeit mit Entwicklungstrauma. Im Mittelpunkt steht nicht das vergangene Ereignis, sondern die Anpassung daran, die bis heute weiterläuft, und das, was sich im gegenwärtigen Moment im Körper und in der Beziehung zeigt. Rechtlich ist NARM keine anerkannte Psychotherapie. Der Ansatz wird sowohl innerhalb psychotherapeutischer Arbeit eingesetzt als auch von ausgebildeten Practitioners als körperorientierte Begleitung angeboten.
Zahlt die Krankenkasse eine NARM Therapie?
Nein. NARM ist keine anerkannte Psychotherapiemethode im Sinne des Psychotherapeutengesetzes und wird nicht erstattet. Wird NARM von approbierten Psychotherapeut:innen innerhalb einer Richtlinientherapie genutzt, richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Verfahren und nicht nach NARM.
Wie unterscheidet sich NARM von klassischer Traumatherapie?
Viele Traumaverfahren zielen auf Regulation, also darauf, dass eine im Moment der Bedrohung unterbrochene körperliche Reaktion sich vervollständigen kann. Das passt zu Schocktrauma, das angstbasiert entsteht. Entwicklungstrauma ist dagegen schambasiert und bedroht nicht das Leben, sondern das Selbstgefühl. NARM arbeitet deshalb weniger über Beruhigung als über die wachsende Fähigkeit, innere Zustände zu halten, statt sich von ihnen abschneiden zu müssen.
Muss ich dafür in meiner Vergangenheit graben?
Nein. Es wird nicht in die Kindheit zurückgeführt und nichts noch einmal durchlebt. Gearbeitet wird mit dem, was sich heute zeigt, und mit dem, was jemand aus früheren Erfahrungen über sich selbst abgeleitet hat. Erinnerungen tauchen auf, wenn sie von selbst auftauchen.
Was ist, wenn ich viel denke und wenig fühle?
Das ist die häufigste Sorge, die Menschen mir vorab schreiben, und sie ist kein Hindernis. Analysieren und Kontrollieren sind selbst Schutzstrategien und damit Teil dessen, was erforscht wird. Es geht nicht darum, jemanden schnell ins Fühlen zu bringen, sondern zu verstehen, wovor der Kopf gerade schützt.
Ist NARM auch online möglich?
Ja. Körperorientiertes Arbeiten funktioniert per Video gut, weil es um inneres Gewahrsein geht und nicht um Berührung. Für manche Menschen ist die vertraute Umgebung sogar hilfreich.
Wie viele Sitzungen braucht es?
Das hängt vom Anliegen ab und lässt sich vorher nicht seriös beziffern. Manche kommen für einen bestimmten Übergang, andere begleite ich über längere Zeit. Sinnvoller als eine Sitzungszahl ist die Frage, ob die Zusammenarbeit stimmig ist, und dafür gibt es das Orientierungsgespräch.
Gibt es Kritik an NARM?
Ja, und sie ist zum Teil berechtigt, besonders was die Studienlage angeht. Ich habe sie hier ausführlich aufgeschrieben.
Rasmus Chodura ist NARM Master Practitioner und M.A. Motologe mit Schwerpunkt Körperpsychotherapie. Er begleitet Menschen mit Entwicklungstrauma und früh geprägten Beziehungsmustern im 1:1 Setting, online und in Leipzig.
Das NeuroAffective Relational Model (NARM) geht auf Dr. Laurence Heller zurück; Informationen zur Ausbildung finden sich beim NARM Training Institute. Das Institut ist weder eine Regulierungs- noch eine Lizenzierungsorganisation und erteilt keine Berechtigung zur Ausübung eines heilkundlichen Berufs; ein NARM Practitioner ist eine Person, die das entsprechende Ausbildungsprogramm abgeschlossen hat. Mein Angebot ist traumasensible, körperorientierte Begleitung im Rahmen psychologischer Beratung. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung und versteht sich, wo eine solche angezeigt ist, als Ergänzung.




Kommentare