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Ängstlicher Bindungsstil – wenn Nähe nie ganz sicher wird

17. Sept.
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Sept.

Ein einjähriges Kind sitzt in einem Raum voller Spielzeug. Die Mutter geht kurz hinaus, das Kind weint. Als sie zurückkommt, läuft es sofort zu ihr und streckt die Arme aus, stößt sie aber weg, sobald sie es hochnimmt, will wieder herunter und, kaum steht es am Boden, wieder hinauf. Mary Ainsworth hat dieses Verhalten in den sechziger Jahren in Baltimore beobachtet und als eigenes Muster eingeordnet: ambivalente Bindung.


Dieselbe Bewegung findet sich bei Erwachsenen mit ängstlichem Bindungsstil wieder, nur unauffälliger. Jemand sagt: Ich bleibe. Es ist nichts. Ich mag dich. Das ist ehrlich gemeint, und es kommt trotzdem nicht an. Im Weg steht nicht das Gegenüber, sondern eine innere Überzeugung über sich selbst. Wer als Kind gelernt hat, dass mit ihm etwas nicht stimmt, kann solche Sätze schwer annehmen, weil sie genau dem widersprechen.


Die Fachsprache nennt dieses Muster ängstlich-ambivalent oder unsicher-ambivalent. Die Begriffe halten fest, was von außen zu beobachten ist. Warum das so schwer anzunehmen ist, sagen sie nicht.


Was der ängstliche Bindungsstil beschreibt

Der ängstliche Bindungsstil beschreibt ein Beziehungsmuster, bei dem jemand Nähe stark sucht und ihr zugleich nicht traut. Kleine Zeichen von Abstand fallen früh auf, bei Unsicherheit wächst das Bedürfnis nach Kontakt, und selbst wenn dieser Kontakt wiederhergestellt ist, beruhigt das wenig. Entstanden ist es meist in frühen Beziehungen, in denen Zuwendung mal kam und mal ausblieb, ohne erkennbare Regel. Erwachsene erleben es als Angst, verlassen zu werden, als fortlaufendes Prüfen, wie es um die Beziehung steht, und als Schwierigkeit, bei der eigenen Wahrnehmung zu bleiben, sobald das Gegenüber widerspricht. Damit ist keine Eigenschaft beschrieben, sondern eine früh erlernte Strategie.


Der ängstlich-ambivalente Bindungsstil in der "Fremden Situation"

In zwei Wellen zwischen 1963 und 1967 beobachtete die Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth in Baltimore 26 Familien über das erste Lebensjahr ihrer Kinder hinweg. Etwa alle drei Wochen kamen sie und ihre Mitarbeiterinnen für rund vier Stunden ins Haus und protokollierten, was dort geschah: jedes Füttern, jedes Weinen, jedes Hochnehmen. Am Ende standen ungefähr 72 Stunden Beobachtung pro Familie. Um herauszufinden, wie sich dieses erste Jahr auswirkt, sobald ein Kind unter Druck gerät, entwickelte Ainsworth gemeinsam mit Barbara Wittig eine Laboranordnung, die als Fremde Situation bekannt wurde: Ein Kleinkind wird für kurze Zeit von seiner Bezugsperson getrennt, dann kehrt sie zurück.


Entscheidend war nicht die Trennung, sondern das Wiedersehen. Ein Teil der Kinder ließ sich trösten und kehrte danach zum Spielen zurück, ein anderer wandte sich ab. Die dritte Gruppe, die aus der Eingangsszene, tat beides zugleich; Ainsworth ordnete sie als ambivalent ein, heute wird sie meist als unsicherer Bindungstyp geführt. Auf die Trennung hatten diese Kinder besonders heftig reagiert, und bis sie ins Spiel zurückfanden, verging viel Zeit. Manche fanden während der Beobachtung gar nicht mehr hinein.


Gerade dieser letzte Befund wird selten erwähnt, obwohl er über das Wiedersehen weit hinausweist. Jude Cassidy und Lisa Berlin trugen 1994 zusammen, was die Forschung über diese Gruppe wusste, und hoben zwei Befunde hervor. In der Vorgeschichte stand regelmäßig eine Bezugsperson, die wenig oder unzuverlässig verfügbar war. Und diese Kinder erkundeten ihre Umgebung weniger als andere, denn wer damit beschäftigt ist, eine Verbindung zu sichern, hat für den Rest des Zimmers wenig übrig. Später ist es nicht mehr das Zimmer, sondern alles andere: die Arbeit, Freundschaften, Vorhaben, die mit der Beziehung nichts zu tun haben.


Diese Gruppe ist die kleinste unter den unsicheren Mustern. Cassidy und Berlin nennen 7 bis 15 Prozent amerikanischer Stichproben, und eine Metaanalyse von Marinus van IJzendoorn und Pieter Kroonenberg über 32 Untersuchungen aus acht Ländern kam bei knapp 2.000 Kindern auf rund 14 Prozent, gegenüber 65 Prozent sicher und 21 Prozent vermeidend gebundenen Kindern.


Wie ein ängstlicher Bindungsstil entsteht

Ein Säugling kann sich nicht selbst beruhigen; bei Hunger, Angst oder Schmerz ist er darauf angewiesen, dass jemand kommt, ihn hochnimmt und das Zuviel mit aushält. Geschieht das verlässlich, lernt sein Nervensystem, dass Rufen zum Ziel führt, und die Aufmerksamkeit kann sich danach wieder anderem zuwenden.


Ein Kind, dessen Rufen mal beantwortet wird und mal nicht, steht vor einer schwierigeren Aufgabe. Heute wird es hochgenommen, morgen angemotzt, übermorgen bleibt es allein im Zimmer, und zwischen dem eigenen Signal und der Reaktion darauf zeichnet sich kein Zusammenhang ab, aus dem sich etwas lernen ließe. Aufzuhören wäre riskant, denn gelegentlich kommt ja jemand. Also ruft das Kind lauter, behält die Bezugsperson im Blick und schaltet sein Bindungssystem nicht mehr ab. Mario Mikulincer und Phillip Shaver bezeichnen diese Strategie als Hyperaktivierung; sie bildet das Gegenstück zur Deaktivierung, die den vermeidenden Bindungsstil kennzeichnet.


Für eine Umgebung, die sich nicht berechnen ließ, ist das die beste verfügbare Lösung. Schwierig wird sie erst dort, wo sie weiterläuft, obwohl inzwischen jemand verlässlich da ist.


Kleinkind greift nach dem Finger einer älteren Person; warme Nahaufnahme mit sanftem, unscharfem Hintergrund. Die Szene ist Sinnbild für positive Bindungserfahrungen gegenüber dem ängstlichen Bindungsstil.

Warum Rückversicherung beim ängstlichen Bindungsstil nicht hilft

In der klinischen Literatur ist das gut beschrieben. Thomas Joiner und Kolleg:innen beschrieben 1999 unter dem Namen excessive reassurance seeking die Neigung, sich wieder und wieder versichern zu lassen, dass man liebenswert sei, unabhängig davon, ob diese Versicherung längst gegeben wurde. Phillip Shaver, Dory Schachner und Mario Mikulincer ordneten das Verhalten 2005 dem ängstlichen Bindungsstil zu: Es folgt aus einer Hyperaktivierung und der Annahme, dass man nicht wirklich liebenswert sei. Somit gerät eine positive Antwort in den Konflikt mit der inneren Überzeugung und kann oft nicht geglaubt werden.


Eine Erklärung dafür liefert die Neurowissenschaftlerin Lisa Feldman Barrett. Sie beschreibt das Gehirn als Organ, das die Welt nicht abbildet, sondern fortlaufend voraussagt und den Körper vorab darauf einstellt. Wo in den ersten Lebensjahren nicht vorherzusagen war, ob jemand kommt, bleibt diese Erwartung unsicher, auch wenn die Gegenwart etwas anderes zeigt. Ein beruhigender Satz unterbricht sie, ersetzt sie aber nicht.


Möglicherweise liegt die eigentliche Schwierigkeit ohnehin weniger im Bekommen als im Annehmen. Wer früh gelernt hat, dass z.B. die eigenen Bedürfnisse zu viel sind, nimmt nicht ohne Weiteres an, was angeboten wird.


Verlustangst und ihr Frühwarnsystem

Verlustangst und ängstlicher Bindungsstil sind nicht dasselbe, hängen aber eng zusammen. Die Angst benennt, was jemand spürt, wenn eine Beziehung ins Wanken gerät: Das Herz schlägt schneller, der Magen zieht sich zusammen, nachts läuft der Kopf weiter. Das Bindungsmuster erklärt, warum eine gewöhnliche Unsicherheit so schnell zur existenziellen Bedrohung wird. Wer ausschließlich an der Angst arbeitet, dreht ein Alarmsignal leiser, ohne zu klären, worauf es eine Reaktion ist.


Ein Kind mit unregelmäßig anwesenden Bezugspersonen entwickelt eine ausgeprägte Sensibilität für emotionale und soziale Signale. Diese Fähigkeit, subtile Veränderungen in Stimmungen und Körpersprache wahrzunehmen, hilft dem Kind, sich in sozialen Situationen besser zurechtzufinden.

Sie hat allerdings einen Preis, der selten mitbenannt wird. Wer ständig auf die Signale der anderen achtet, hat weniger Aufmerksamkeit für sich selbst. Und Heller beschreibt, dass in vielen Familien ausgerechnet die verletzlichsten Seiten eines Kindes am meisten beschämt werden: Oft trifft es das sensibelste Kind am härtesten, weil es am Verletzlichkeit meisten zeigt. So kommt zur Sensibilität eine zweite Schicht dazu, die Scham darüber, sensiblel zu sein. Und das erzeigt für die meinsten Menschen den eigentlichen Schmerz: nicht dass sie so sensibel wahrnehmen können, sondern dass sie sich dafür falsch fühlen und denken, dass sie an der Stelle anders sein müssten.


Wenn sich das vertraut anfühlt und die Frage auftaucht, ob eine Begleitung sinnvoll sein könnte: Ich biete ein kostenloses Orientierungsgespräch an, 50 Minuten, unverbindlich, um gemeinsam zu schauen, was gerade da ist.

Wenn ängstlicher und vermeidender Bindungsstil aufeinandertreffen

Häufig finden ein ängstlicher und ein vermeidender Bindungsstil zueinander. Je mehr die eine Person Kontakt sucht, desto enger wird es der anderen; je weiter diese sich zurückzieht, desto dringlicher wird die Suche. Am Ende sieht jede Seite bestätigt, was sie ohnehin erwartet hat: die eine, dass Nähe erdrückt, die andere, dass sie allein gelassen wird. Shaver und Kollegen weisen darauf hin, dass gerade das wiederholte Nachfragen für vermeidend gebundene Partner schwer auszuhalten ist, weil es ihrer eigenen Strategie zuwiderläuft.


Von innen stellt sich das anders dar, als es von außen beschrieben wird. Das Nachfragen ist kein Druckmittel, sondern der Versuch, eine Verbindung zu halten, die gerade abreißt, und die Wahrnehmung dahinter trifft meistens zu, denn die kleinen Veränderungen im Ton gibt es wirklich. Nur bleibt es nicht dabei: Aus dem knappen Ton wird binnen Sekunden die Bedeutung, dass mit einem selbst etwas nicht stimmt.


Wie sich dieselbe Dynamik von der anderen Seite anfühlt, kannst du im Artikel zur Bindungsangst nachlesen.


Der ängstliche Bindungsstil aus NARM-Perspektive: Einstimmung statt Nachversorgung

Mir geht es in der Begleitung nicht darum, jemandem das Klammern abzugewöhnen oder einen „besseren" Bindungsstil herzustellen. Der erste Schritt führt eher in die andere Richtung: anzuerkennen, dass dieses Dranbleiben einmal klug war. Solange eine Überlebensstrategie bekämpft wird, bevor jemand sie verstanden hat, wehrt sie sich gegen Veränderung.


Aus der Perspektive von NARM, dem NeuroAffective Relational Model, liegt unter diesem Muster häufig das Thema Einstimmung: die eigenen Bedürfnisse überhaupt zu bemerken und aufnehmen zu können, was verfügbar ist. Im Weg steht dabei die innere Überzeugung aus der Eingangsszene. Laurence Heller nennt solche Überzeugungen über sich selbst Identifikationen und führt sie auf Scham zurück. Sie hatten einmal eine Aufgabe: Ein Kind, das die Schuld bei sich sucht, kann bei seinen Bezugspersonen bleiben. Die Preis für diese Anpassung kommt später, wenn jemand verlässlich da ist und die alte Überzeugung das nicht gelten lässt.


Daraus folgt etwas Unbequemes. Naheliegend wäre, in einer Begleitung genau das zu geben, was gefehlt hat, also viel Zuwendung, viel Bestätigung und verlässliche Erreichbarkeit. Kurzfristig beruhigt das. Über längere Zeit bestätigt es allerdings den Satz, um den es eigentlich geht, dass nämlich die eigenen Bedürfnisse von außen erkannt werden müssen und nicht von innen.


Aufschlussreicher ist die umgekehrte Frage: Was geschieht im Körper, wenn Zuwendung angeboten wird und nicht ankommt, und was hält sie auf? Das lässt sich in einer Sitzung in dem Moment untersuchen, in dem es geschieht. Dort liegt der Ansatzpunkt. Es geht nicht darum, einen Mangel aufzufüllen, sondern darum, das Annehmen bzw. das Abblocken selbst anzuschauen, in einem Tempo, das tragbar bleibt. Das "Ziel" kann dabei erstmal paradox klingen: aushalten zu lernen, dass etwas Gutes ankommt. Der Körper hat sich über Jahre daran gewöhnt, ohne auszukommen, und das ändert sich nicht in einem Schritt.


Lässt sich ein ängstlicher Bindungsstil verändern?

Ein ängstlicher Bindungsstil sagt nichts über die Fähigkeit zu lieben. Er beschreibt, wie ein Kind mit einer Lage umgegangen ist, die sich nicht vorhersagen ließ, und weil das gelernt ist, kann es sich auch wieder ändern. Die Bindungsforschung spricht von erworbener Sicherheit und meint damit Menschen, deren Muster sich durch neue, verlässliche Beziehungen im Lauf der Zeit gewandelt hat.


Was sich dabei verändert, ist meist nicht das Bedürfnis nach Nähe, sondern die Frage darunter. Sie muss nicht länger heißen, ob das Gegenüber bleibt. Sie kann heißen: Was brauche ich gerade, und traue ich mich, es zu sagen? Denn die Scham über die eigenen Bedürfnisse hat nichts mit der Person zu tun, die sie empfindet. Sie ist die Folge davon, dass diese Bedürfnisse einmal keine Antwort bekommen haben.


Wer dem nachgehen möchte, kann im Orientierungsgespräch damit beginnen – 50 Minuten, kostenlos, ob online oder in Leipzig.


Häufige Fragen zum ängstlichen Bindungsstil

Wie zeigt sich ein ängstlich-ambivalenter Bindungsstil?

Er zeigt sich als starkes Bedürfnis nach Nähe, das sich schwer beruhigen lässt. Typisch sind eine hohe Aufmerksamkeit für kleine Veränderungen im Kontakt, Verlustangst auch in stabilen Beziehungen und das Gefühl, den eigenen Wert am Verhalten der anderen Person abzulesen. Kennzeichnend ist weniger, dass jemand Nähe sucht, als dass die Beruhigung nach kurzer Zeit wieder nachlässt.


Welcher Bindungstyp passt zum ängstlichen Bindungsstil?

Häufig treffen ängstliche und vermeidende Bindungsmuster aufeinander, weil beide sich gegenseitig aktivieren: Die eine Seite sucht bei Unsicherheit mehr Nähe, die andere geht dabei auf Abstand. Diese Konstellation ist verbreitet und für beide anstrengend. Als am wenigsten spannungsreich gelten Beziehungen, in denen mindestens eine Seite überwiegend sicher gebunden ist.


Welche Symptome zeigen Menschen mit einem ängstlichen Bindungsstil?

Häufig beschrieben werden anhaltendes Grübeln über den Zustand einer Beziehung, starke Reaktionen auf ausbleibende Antworten, Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse direkt zu benennen, oder das Zurückstellen eigener Vorhaben zugunsten der Beziehung. Körperlich zeigt sich das oft daran, dass in unsicheren Phasen das Herz schneller schlägt, der Magen sich zusammenzieht oder der Schlaf ausbleibt. Das ist keine Diagnose. Bei starker Belastung, anhaltender Angst oder depressiver Stimmung ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll.


Was kann man bei Verlustangst tun?

Ein erster Schritt liegt oft darin, die Angst nicht als Fehler zu behandeln, sondern zu schauen, worauf sie reagiert, meist auf sehr kleine Signale, lange bevor real etwas passiert ist. Das eigene Muster zu kennen hilft, reicht für sich genommen aber selten aus, weil die Reaktion schneller ist als der Gedanke. Verändern kann sich das über wiederholte Erfahrungen, in denen Verlässlichkeit auch körperlich ankommt, sei es in Beziehungen oder in einer körperorientierten Begleitung.


Lässt sich ein ängstlicher Bindungsstil verändern?

Bindungsmuster sind gelernt und damit veränderbar, meist nicht durch Wissen allein, sondern durch neue Beziehungserfahrungen, in denen Verlässlichkeit auch körperlich ankommt. Hilfreich ist, das eigene Suchen nach Nähe nicht zu bekämpfen, sondern zu verstehen, wovor es einmal geschützt hat. Eine körperorientierte Begleitung kann diesen Prozess unterstützen.


Quellen und weiterführende Literatur

- Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss. Vol. 1: Attachment. Basic Books.

- Ainsworth, M. D. S. & Wittig, B. A. (1969). Attachment and exploratory behavior of one-year-olds in a strange situation. In B. M. Foss (Hrsg.), Determinants of Infant Behaviour IV. Methuen.

- Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E. & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment. Lawrence Erlbaum.

- Cassidy, J. & Berlin, L. J. (1994). The insecure/ambivalent pattern of attachment: theory and research. Child Development, 65(4), 971–991.

- van IJzendoorn, M. H. & Kroonenberg, P. M. (1988). Cross-cultural patterns of attachment: a meta-analysis of the strange situation. Child Development, 59(1), 147–156.

- Hazan, C. & Shaver, P. (1987). Romantic love conceptualized as an attachment process. Journal of Personality and Social Psychology, 52(3).

- Joiner, T. E., Metalsky, G. I., Katz, J. & Beach, S. R. H. (1999). Depression and excessive reassurance-seeking. Psychological Inquiry, 10*(3), 269–278.

- Shaver, P. R., Schachner, D. A. & Mikulincer, M. (2005). Attachment style, excessive reassurance seeking, relationship processes, and depression. Personality and Social Psychology Bulletin, 31(3), 343–359.

- Mikulincer, M. & Shaver, P. R. (2007). Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics, and Change. Guilford Press.

- Barrett, L. F. (2020). Sieben und eine halbe Lektion über das Gehirn. Rowohlt.

- Heller, L. & LaPierre, A. (2012). Entwicklungstrauma heilen. Kösel.









 
 
 

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